Antwort auf die US-Supreme-Court Entscheidung zum Recht auf Schwangerschaftsabbruch - secrète du manifeste des 343 - la liberté de disposer de son corps

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Vorgefühl der nahen Nacht

Stefan Zweig, der österreichisch-jüdische Jahrhundertschriftsteller, dessen Seele zum Schatten erstarrt ist, versinkt in der Endstation des brasilianischen Petrópolis. Hier in dem Paradies der Natur, ganz in der Nähe von Rio de Janeiro unter dem Schutz der übermächtigen Christusstatue, hier, wo die Zweigs bis zum Februar 1942 Schutz suchen, hier beginnt im September 1941 Laurent Seksiks fiktive aber auf Fakten beruhende Erzählung.

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Vergiss Deinen Namen nicht. Die Kinder von Auschwitz

Ich wusste lange nicht, wie ich beginnen soll. Denn Vergiss Deinen Namen nicht. Die Kinder von Auschwitz ist ein Buch, vor dem sich jeder Leser fürchten muss. Eine Geschichte von unaussprechlichem Grauen, die weit über das hinausgeht, was ertragbar ist. Eine wahre Geschichte, die zu unserer deutschen Identität gehört. Es sind die Biografien der Kinder und Jugendlichen, die von den Nazis in die Konzentrationslager und in das Vernichtungslager Auschwitz verschleppt werden.

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Ich lasse das Vergessen nicht zu

„Ich will diese Verbrechereltern nicht“. Das sagt keine pubertierende Jugendliche im Streit, das sagt eine gestandene Frau am Grab ihrer Eltern. Eine Frau, die nicht leichtfertig die Etikettierung Verbrecher und Mörder für die eigenen Eltern verwendet. Eine Frau, die sich der schuldverstrickten Vergangenheit ihrer Familie stellt. Eine Frau, die sich der Verantwortung des belasteten Erbes als Täterkind bewusst ist. Beate Niemann ist ihr Name. Sie ist die Tochter eines NS-Verbrechers. Diese bittere Wahrheit hat sie über Jahre nicht gewusst. Nicht dass der Vater als ein unbekannter Fremder die Familiengeschichte prägte. Vielmehr hielt sich hartnäckig verklebt eine irreführende und verlogene Opferbiografie ihres Vaters Bruno Sattler.

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Greiner

Wenn Wörter wie „Tonfolgenerzeugungsmannschaft“, „Wörterbestattungsvereinsmannschaft“ und „Fettwurstwortkessel“ fallen, kann es sich nur um einen „Heisl“ handeln. Sein neues Buch „Greiner“ ist eine schonungslose Abrechnung eines suchenden Schriftstellers mit sich selbst.

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Walther Rauff - in deutschen Diensten

Walther Rauff, leidenschaftlicher Offizier zur See und leidenschaftlicher Vernichtungstäter im Holocaust.In seiner biographischen Studie befasst sich Martin Cüppers, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Ludwigsburg, mit der Entwicklung Rauffs vom gewöhnlichen Menschen hin zum Nazitäter. Im Fokus steht die Frage nach den generationellen und sozialpsychologischen Einflüssen auf Rauff. Soziokulturelle und ideologisch-moralische Haltungen bilden den Ausgangspunkt der Motivrecherche. In die Betrachtung eingebettet sind die gesellschaftlichen Umbrüche im beginnenden 20. Jahrhundert, die NS- Vernichtungspolitik, die Haltung des Nachkriegsdeutschlands und das für weite Teile der Gesellschaft symptomatisch mangelnde Unrechtsbewusstsein.

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Sisyphos' Erbe

Was treibt eine Lehrerin um, über die belastete deutsche Geschichte des Nationalsozialismus ein Buch zu schreiben? Es ist ihre Wut über das historische Erbe des verzerrten Opfer-Täter-Bildes und deren Nachkommen. Karin Weimann nimmt wie in Camus „Der Mensch in der Revolte“ diese historische Absurdität des Sisyphos nicht an und initiiert an der 1. Staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik in Berlin und der Berufs- und Fachoberschule für Sozialwesen in Berlin-Charlottenburg einen schulischen Gedenktag zum 27. Januar zum Gedenken und zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus.

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Religionsgeschichte Israels

Ein differenziertes Zeugnis lebendiger Religionsgeschichte im Heiligen Land, das zeigt, dass zum Verständnis der jüdisch-christlichen Religion mehr nötig ist, als das Alte und Neue Testament. Ein Buch, nicht nur für Fachleute oder Studenten der Thematik, sondern für jeden, der mehr über die Hintergründe der jüdisch-christlichen Religion wissen möchte.

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Ereignisse die Deutschland veränderten

Ereignisse, die Deutschland veränderten dokumentiert die deutsche Geschichte auf ihrem Weg von der Kleinstaaterei zur Einheit und Freiheit. Es wird ein langer Weg. Er beginnt im Jahr 800 und endet erst 1200 Jahre später. Der Weg ist gesäumt von folgenschweren Ereignissen, die das Verhältnis der deutschen Frage nach Einheit und Freiheit immer wieder verändern. Ob der Gang nach Canossa, die wütende Pest, die brennenden Scheiterhaufen, Luthers Thesen, Kants Kritik der reinen Vernunft, der Weberaufstand, der Erste Weltkrieg, die Reichspogromnacht, die Schlacht von Stalingrad, der Kalte Krieg, Willy Brandts Kniefall in Warschau oder die deutsche Wiedervereinigung. Alle diese Ereignisse erweisen sich als Bremser oder Beschleuniger auf dem Weg zur freiheitlichen Demokratie.

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Die Spanische Grippe

Als sie morgens losgingen, waren sie noch gesund. Ein paar Stunden später verstummte ihr Leben. Ausgehaucht durch einen Killer, der sich „Spanische Grippe“ nannte. Ein Virus, den der Erste Weltkrieg erst zu einem weltweiten Killer machte. Über die bis heute in ihren katastrophalen Ausmaßen einzigartige Pandemie erzählt Manfred Vasold in seinem Buch „Die Spanische Grippe. Die Seuche und der Erste Weltkrieg.“

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Erzwungene Prostitution in Kriegs- und Friedenszeiten

"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren". So steht es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948. Doch eine wirkliche Bekämpfung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist bislang mit dieser universalen Rechtserklärung eben so wenig gelungen wie mit der Haager Landkriegsordnung oder der Genfer Konvention. So hat sich der illegale Handel mit Menschen bereits zu einer festen ökonomischen Größe der weltweit operierenden organisierten Kriminalität entwickelt. Betroffen sind hiervon vor allem Frauen mit Migrationshintergrund, die verschleppt und zwangsprostituiert werden. Zwangsprostitution ist jedoch mehr wie sexuelle Nötigung. Sie ist die sexuelle Versklavung, die ihren sichtbaren Höhepunkt in der kriegsbedingten Institutionalisierung findet.

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Im Namen des Irrtums

Im Namen des Volkes: Schuldig! Gesprochen von einer nicht unfehlbaren Justiz in unzähligen Straftatbeständen vom Diebstahl über die Vergewaltigung bis zum Mord. Der Autor Hans-Dieter Otto zeigt in seinem Buch „Im Namen des Irrtums“ Fälle von brisanten und spektakulären Fehlurteilen aus unterschiedlichen Ländern und Jahrhunderten.

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Glaube ohne Denkverbote

Glaube ohne Denkverbote. Für eine humane Religion. Bereits der Titel stellt religiöse Orientierungssysteme in ihrer jetzigen Form in Frage. Denn er weist auf eins hin: Bevormundung und Unterdrückung. Der katholische Theologe Gotthold Hasenhüttl entkernt die Intoleranz der monotheistischen Offenbarungsreligionen und zeigt, dass ihre handlungsleitenden Maximen zum „Eichmanngehorsam“ führen.

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Die neue religiöse Intoleranz

„Erkenne dich selbst, damit du aus dir heraustreten kannst; diene der Gerechtigkeit und fördere Frieden.“. Eine Botschaft, die die amerikanische Philosophin und Professorin für Recht und Ethik der Universität Chicago Martha Nussbaum mit ihrem Buch „Die neue religiöse Intoleranz. Ein Ausweg aus der Politik der Angst“ transportiert.

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Gehandelte Frauen

Mit dem stetig wachsenden globalen Handel werden nicht nur Waren vertrieben, sondern immer mehr zur Prostitution gezwungene Frauen. Mit dem Fall des "Eisernen Vorhangs" Anfang der 90er Jahre setzte in den osteuropäischen Ländern eine Liberalisierungspolitik ein, die nicht nur zur Verschlechterung der Lebenssituation führte. Dieser Prozess, der bis heute andauert, fördert die Migration in Arbeit. Da Frauen die von Armut am stärksten betroffene Gruppe darstellen, bilden sie auch den größten Teil der Arbeitsmigranten.

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Gebt den Juden Schleswig-Holstein!

"Es muss doch in diesem Land wieder möglich sein" Israel zu kritisieren. Kaum ein anderes Land wie Israel ruft eine derart unverhältnismäßig fundamental gespaltene Sicht auf die Situation im Nahen Osten hervor. Die eine Seite der Kritiker, über die Politik jedweder Richtung bis zur Kirche und zum "Vorzeigejuden" wie Alfred Grosser, spricht von einem rücksichtslosen, bestialischen bis zum inhumanen Verhalten der Israelis gegenüber den Palästinensern, benutzt eine Terminologie der Nazis und geht in ihrer Kritik bis zur Forderung nach einer Auflösung des Staates Israel, die andere Seite identifiziert in der Kritik an Israel einen neuen Antisemitismus, gebaut auf dem Fundament des alten.

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Die Gestapo nach 1945

„Den Bösen sind sie los, die Bösen sind geblieben.“ Mit diesem Zitat aus Goethes Faust I beginnt der Artikel „Verjährung, NS-Verbrechen“ in DER SPIEGEL (11/1965 vom 10.03.1965, Seite 30). Ist nach Mephisto, der Böse alias Hitler verschwunden, dann bleibt die Frage nach den gebliebenen Bösen.

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Simon Wiesenthal

"Herr Ingenieur" nannten ihn die einen, Nazi-Jäger die anderen. Simon Wiesenthal, ostgalizischer Jude und Überlebender des Holocaust, dessen Lebensaufgabe die Jagd nach NS-Verbrechern wurde. Von den einen bewundert und geliebt, von den anderen gehasst und von dem Historiker und Journalisten Tom Segev nun die großartige Biografie.

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Letzte Chance. Der Nahe und Mittlere Osten am Scheideweg

David Gardner, Chef-Leitartikler und Associate Editor der Financial Times beschäftigt sich in seinem Buch Letzte Chance mit einem der wohl konfliktreichsten Schauplätze der Welt, dem Nahen und Mittleren Osten. Täglich berichten die Medien über einen geforderten Siedlungsbaustopp der besetzten Gebiete, vom erneuten Beschuss Israels, von einer neuen Runde der Nahostverhandlung, von der Fortsetzung der Nahost-Friedensgespräche, von Dschihadisten, von Gotteskrieger, von der Al-Qaida, vom Krieg der Hisbollah, von zahlreichen Bombenattentaten, von einem iranisch- nuklearen Bedrohungsszenario.

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Zola Jackson

Zu dieser Stadt im tiefen Süden der USA, dieser Stadt am Mississippi und am Lake Pontchartrain gehören Jazz-Legenden wie Louis Armstrong, Fats Domino und der Schriftsteller William Faulkner. Seit August 2005 gehört auch Katrina dazu. Ein tropischer Wirbelsturm, der für viele in New Orleans die Endstation bedeutet. Der wie eine Furie über die Stadt hinweg peitscht, der alles mit sich reißt, was ihm in den Weg kommt, der an den für die Ewigkeit gebauten Deichen rüttelt, der sie zerstört und der die Stadt untergehen lässt.

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Unter den Lebenden

Er gibt ihnen Hoffnung auf ein neues Leben. Eyal Meggeds Ich-Erzähler ist Chirurg der Transplantationsmedizin in Tel Aviv. Ein kantiger Typ, der eigentlich im OP stehen sollte. Stattdessen hat ihn die Klinik aufgrund von Streitigkeiten mit dem Chefarzt kurzerhand kaltgestellt. Was ist nun anzufangen mit diesem unfreiwilligen Raum aus dem geklammerten Alltag? Er füllt ihn mit einem Prozess des Nachdenkens über die letzte Reise seines Freundes Boas. Eine Reise, die den Ich-Erzähler seinen ausgetretenen Weg verlassen lässt. Die ihn zwingt, sich mit seinem eigenen Leben zu beschäftigen.

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Unten sind ein paar Typen

Antonio Dal Masettos in Argentinien angesiedelter Roman spielt zur Zeit der Militärdiktatur. Es ist das Jahr 1978, Fußballweltmeisterschaft und die ganze Welt blickt auf Argentinien. Und in den Straßen von Buenos Aires feiern die Menschen, überflügelt und beseelt von dem Fußballerfolg, mit ausgelassenem und lautem südamerikanischen Temperament. „Eine Stadt im Partyrausch, fahnengeschmückt Autokarawanen, Hupen, Trompeten, volle Kneipen und Menschen, die einander in die Arme fielen. Und das in der Stadt, in der seit Jahren jede Versammlung von mehr als drei Personen als verdächtig galt.“

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Du hast das Leben vor dir

Glaubt nicht, dass es ein idealer Ort für Kinder oder für Erwachsene ist. Das heruntergekommene multikulturelle Viertel Belleville von Paris. Hier leben die, die den Preis des Lebens knallhart bezahlen. 

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Von Zeit und Fluss

„So geht’s nicht! Nein, so geht’s wirklich nicht!“ ruft Michael Köhlmeier im Nachwort zu Thomas Wolfes Roman Von Zeit und Fluss. Einfach nur fließbandartig Wörter verschlingen ist bei diesem wortgewaltigen Schwergewicht nicht angesagt. Auf diesen modernen amerikanischen Roman des mit nur 37 Jahren jung verstorbenen Autors muss man sich einlassen, um seinen Puls zu verstehen.

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Trans Amerika

Auf nach Los Angeles zum Ultramarathon heißt es 1931 für Tausende aus aller Welt in Tom McNab’s Roman Trans Amerika. „Es sind Sportler – und es sind Spieler“, die in diesen harten Zeiten der Weltwirtschaftskrise, der Massenarbeitslosigkeit und um sich greifender Armut ihr Glück bei einem der wohl außergewöhnlichsten Wettkämpfe der Superlative versuchen, dem Trans-American-Lauf.

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Tonspuren

Beabsichtigt Perlman mit seinem Buch Tonspuren einen Roman über den Holocaust zu schreiben, warum belässt er es dann nicht dabei? Warum verknüpft er den Holocaust mit der afro-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung? Bestandteil der beiden historischen Ereignisse sind die Begriffe „Rasse“, Diskriminierung und Willkür. Beide Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, ist unsere Verantwortung. Beide Ereignisse in einer Geschichte zu verzahnen, ist hingegen recht verstörend und nicht passend.

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Sommerdiebe

Mit dem Roman "Other Voices, other rooms" aus dem Jahr 1948, auf Deutsch "Andere Stimmen, andere Räume", ist der 1924 in New Orleans geborene Schriftsteller Truman Capote als talentierter Nachwuchsautor bekannt geworden. Die "Grasharfe", "Frühstück bei Tiffany" und der in den Bestsellerlisten geführte Tatsachenroman "Kaltblütig" sprechen für Capotes schriftliche Leistung, die oft mit William Faulkner, James Joyce und Carson McCullers verglichen wird. "Other Voices, other rooms" galt lange als Capotes Romandebüt.

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Singapur im Würgegriff

Wer in Singapur strandet, landet in einer modernen pulsierenden Metropole. Es ist eine blühende und leuchtende Glitzerwelt, die durch einen kapitalistischen Pulsschlag angetrieben wird. Es ist der Pulsschlag, der auch Farrells Kautschukhändler Blackett und Webb antreibt. Zwei britische Geschäftsleute inmitten der kolonialen Gründerzeit des Jahres 1937.

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Siehdichum

Anne Dorns Sprachstil beeindruckt mit den tiefen Wortbildern, die lebensnah und fühlbar sind. Eine in sich formvollendete Prosa, die zeigt wie der schwierige Weg der deutsch-polnischen Verständigung gelingen kann.

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Sieben Seiten der Wahrheit

In Sieben Seiten der Wahrheit erzählt Elliot Perlman aus sieben verschiedenen Blickwinkeln die Geschichte des Lehrers Simon. Simon ist ein sentimentaler Träumer und Lyrikliebhaber, der in der Vergangenheit lebt. Auch nach zehn Jahren hat er die Trennung von seiner großen Liebe Anna, die mittlerweile verheiratet ist und ein Kind hat, noch nicht überwunden.

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Ursprünge

Mit „Millionen Toten auf den Schultern geboren...“ fühlt er sich gefangen in der Vergangenheit. Die Rede ist von Reiner Schürmann. Im Alter von dreißig Jahren schreibt er sich seine Suche nach der moralischen Auseinandersetzung mit der NS-Zeit im Deutschland der Nachkriegszeit in seiner autobiografischen Erzählung Ursprünge von der Seele.

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Sunset

Klaus Modicks Roman Sunset ist mehr wie ein kraftvoll erzählter Gang durch das Leben des Mannes, der sich selbst als den "hässlichsten und kleinsten Juden Münchens" bezeichnete, Sunset ist große Literatur.

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Schwarzer Himmel, schwarzes Meer

Der türkische Schriftsteller Izzet Celasin verlässt 1988 als politischer Flüchtling sein Heimatland. Mit seinem Roman „Schwarzer Himmel, schwarzes Meer“ arbeitet er ein Stück seiner eigenen Geschichte auf.

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Vater und Sohn unterwegs

Es ist der Generationenwiderspruch, den Heðin Brú unterhaltend und überaus bildlich rüberbringt. Mit jedem Wort diese spürbare Einfachheit der bäuerlichen reinen Existenz, die sich vehement gegen die Verstädterung und Modernisierung sträubt.

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Wer war Eva Mondino?

Argentinien in der Zeit zwischen 1976 und 1983. Es ist die Zeit der Junta unter General Videla. Eine Zeit der ungewissen Schicksale. Spurlos verschwinden Menschen, werden gefoltert, werden getötet. Manche tauchen wieder auf, doch sie sind nicht mehr dieselben.

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Tiburn

Wer seine Freizeit nicht nur mit Alltäglichem verbringen möchte, sondern nach einer Welt voller Überraschung, Spannung, Ironie und gewürzter Schwärze giert, der sollte sich Ian Levisons Roman Tiburn vornehmen.

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Tote Zonen

Wieder ein Mord. Schauplatz des Verbrechens ist Weißrussland im Jahr 1943. Eigentlich will er sie gar nicht töten. Doch dann der tödliche Schuss auf diesen kleinen Körper. Etke, vielleicht fünf, vielleicht sechs Jahre alt. Hingerichtet von Pasternaks Ich-Erzähler Heinrich Hoffmann, Oberleutnant der Polizei und Ermittler in einem mysteriösen Mordfall an den SS-General Steiner und seiner Ehefrau. Mitwirkender an der Ermittlung ist Hoffmanns Schwippschwager Manfred.

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Noch eine Nacht

Der 1938 in Italien am Lago Maggiore geborene Antonio Dal Masetto lebt seit 1950 in Argentinien. Er gehört zu den wichtigsten argentinischen Autoren der Gegenwart. Sein Roman "Noch eine Nacht" liegt in Argentinien bereits als Verfilmung vor. "Noch eine Nacht" erzählt die Geschichte von "...denen, die nach Bosque kommen", die Geschichte von Ramiro, Cucurucho, Jorge und Dante.

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Schwarze Küsse

Die Millionenmetropole Mexiko-City, Hort der Gewalt und Entführungen, macht Joaquín Guerrero-Casasola zum Schauplatz seines Krimis Schwarze Küsse.

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Minous Geschichte

Wenn es eine Geschichte gibt, die auf zauberhafte Weise ein philosophisches Rätsel behandelt, das sich zu entdecken lohnt, dann ist es Minous Geschichte. Ein wunderbares Jugendbuch, das nicht nur Kinder überrascht.

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Monsieur Simon Simon

Wenn Sie die sozialpolitische Geschichte des 20. Jahrhunderts, ihr Auf und Ab, ihre großen Tragödien und Umbrüche anhand einer achterbahnartigen Vita kennen lernen möchten, dann nehmen sie sich Monsieur Simon Simon von Claus Helmut Drese zur Hand.

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Der Hinrichter

Roland Freisler, Scharfrichter und intellektueller Massenmörder ohne Unrechtsbewusstsein, mit einer verbrecherischen Gesinnungsethik.

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Die Belasteten

Ihre Namen waren Anna Treiber, Richard Utz, Jakob Speiser, Anton Kramer, Fred Meth, Klara Schuster und viele mehr, die es verdient hätten, genannt zu werden. In Heil- und Pflegeanstalten des Dritten Reiches ermordet, im Nachkriegsdeutschland weitgehend vergessen.

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Horst Wessel. Tod und Verklärung eines Nationalsozialisten

Horst Wessel. Die menschliche Propagandawaffe des Nazi-Einpeitschers Josef Goebbels. Der Historiker Daniel Siemens zeigt in seinem Buch „Horst Wessel. Tod und Verklärung eines Nationalsozialisten“ auf wie die nationalsozialistische Propaganda aus einem SA Sturmbannführer einen völkischen Helden macht.

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Wilhelm Brasse. Der Fotograf von Auschwitz

Er ist einer der wenigen Todgeweihten, der das Schlachthaus überlebt hat. Einer, dessen Fotografien dem pervertierten Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein Gesicht gegeben haben. Einer, der ungefähr 50.000mal den Auslöser gedrückt hat. Einer, der die letzten Lebensmomente der Porträtierten in einem Moment festgehalten hat. Sein Name, Wilhelm Brasse. Sein Beruf, Fotograf. Sein Schicksal, Auschwitz.

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