Antwort auf die US-Supreme-Court Entscheidung zum Recht auf Schwangerschaftsabbruch - secrète du manifeste des 343 - la liberté de disposer de son corps

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Kinder

In vielen Gesellschaften haben Kinder keine Rechte. Krieg und Bürgerkrieg, AIDS, die Auflösung von sozialen Gebilden und Wirtschaftsstrukturen sowie eine wachsende Armut in vielen afrikanischen, lateinamerikanischen und asiatischen Ländern begünstigen die Kinderrechtsverletzungen. Kinder leben in tiefer Armut, sie werden wie Ware gehandelt, zur Sklavenarbeit und Prostitution gezwungen, sie befinden sich auf der Flucht, gewaltsame Tode haben sie zu Waisen gemacht, Millionen von ihnen haben kein Dach über den Kopf und leben auf der Strasse. Gewalt, Drogen und Kriminalität sind tägliche Realität. Verfassungen und viele Abkommen sprechen sich zwar für die Einhaltung von Kinderrechten aus. Die alltägliche gesellschaftliche Gleichgültigkeit gegenüber den realen menschenverachtenden Kinderrechtsverletzungen steht aber im deutlichen Widerspruch zu den Verlautbarungen.

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Jahrestag

Es ist kein Festtag für Lyonel Trouillots Figuren , die an diesem 200. Unabhängigkeitstag in Haiti mit Worten gegen die Fessel der Armut demonstrieren. In den Straßen von Haitis Hauptstadt Port-au-Prince herrscht Krieg. Staatlich beauftragte Killerbanden sind auf die friedlichen Demonstranten angesetzt. Inmitten des Aufruhrs der Student Lucien und sein Bruder Little Joe. Ein Intellektueller und ein jugendlicher Killer. Beide auf der Suche nach einem Schlupfloch aus dem karibischen Armenhaus. Der eine nimmt den Weg der Bildung und Worte, der andere den Weg der Gewalt.

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Metan

Bei der Besteigung des Kilimandscharo treffen Christian Kracht und Ingo Niermann auf ein grausiges klimafressendes Monster. Es ist das „Methanungetüm“.

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Einzelgänger, männlich

Wenn es einen wirklichen Überlebenskünstler gibt, dann muss es einer sein wie Geoffrey Households Protagonist in dem Thriller Einzelgänger, männlich. Er ist Engländer, Gutsbesitzer, Clubmitglied und er ist vor allem Jäger.

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Eine lange Flucht aus Ostpreußen

In der deutschen Provinz Ostpreußen mit ihren sandigen endlosen Stränden, ihren Weiten, ihren Wäldern und Seen lässt es sich auch während des Zweiten Weltkrieges ganz gut leben. Der Krieg, der sich längst zum Flächenbrand ausgebreitet hat, ist hier noch nicht angekommen. Doch mit dem Vorrücken der Roten Armee nach Westen, rückt er näher und lässt für viele die Heimat untergehen. So auch für den ostpreußischen Jungen Gunter Nitsch.

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Ein Jude als Exempel

In den Augen vieler Schweizer ist es eine Provokation, was sich Jacques Chessex mit seinem Roman "Ein Jude als Exempel" da erlaubt. Es geht um die Vergangenheit und von der wollen sie nichts mehr wissen. Und schon gar nichts von einem Schweizer Antisemitismus.

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Ein Glückskind

In seiner Autobiografie „Ein Glückskind“ erzählt der amerikanische Jurist für Menschenrechte und Völkerrechtler und Richter am internationalen Gerichtshof in Den Haag Thomas Buergenthal aus der Perspektive seiner Kindheit seinen Alltag im Holocaust.

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Das Brot der Armut

Mit dem Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen am 1. September 1939 beginnt für die in Warschau lebende jüdische Familie Kowalski der große Leidensweg.

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Das Paradies der Armen

Suzanna Jansen erzählt nicht nur eine Geschichte über die soziale Armut in den Niederlanden des 19. Jahrhunderts. Nein, es ist ihre eigene Familiengeschichte, die die vererbte Armut über fünf Generationen hinweg eingebettet in die Entwicklung der Sozialgeschichte der Niederlande aufzeigt.

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Ehrenfried & Cohn

Durch Berlin-Mitte bummeln, ein Stück französisches Flair in den Galeries Lafayette genießen, sich etwas in dem Glanz der bunt-leuchtenden Modewelt sonnen und sich mit Uwe Westphals „Ehrenfried & Cohn“ erinnern an die einst bedeutende jüdische Textilindustrie des Hausvogteiplatzes.

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Die Vereinigung jiddischer Polizisten

Michael Chabon schreibt in seinem Krimi nicht nur über Mord, schmutzige Geheimdienste, fanatische Schwarzhüte und abergläubische religiöse Erwartungen, sondern er schreibt auch die Geschichte Israels auf skurrile Art neu.

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Der Spinnenmann

Als in Oslo 1934 seltsame Morde passieren, ahnt der 21-jährige Kriminalreporter Erik Erfjord noch nicht, dass er bald den Chef der deutschen Gestapo Reinhard Heydrich zum Gegner hat.

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Israel ist an allem Schuld

„Israel ist an allem Schuld. Warum der Judenstaat so gehasst wird“ zeigt, dass in diesem Land wenig Mut dazu gehört, Israel zu kritisieren. Es gehört aber inzwischen viel Mut dazu, die Kritiker und ihren Hass zu hinterfragen, denn die wollen den ‚eigenen kleinen Hitler in sich‘ und ihren Antisemitismus nicht wahrhaben.

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Der ewige Sündenbock

Der Nahe Osten ist zu einem Schwarzen-Peter-Spiel geworden. Im Spiel die arabischen Staaten, die internationale Staatengemeinschaft und Israel. Wie die Nahostkarte auch gemischt wird, Israel hat immer den Schwarzen Peter. Im klassischen Antisemitismusstil schiebt die internationale Staatengemeinschaft – unabhängig von der politischen Couleur - Israel die Schuld im Nahostkonflikt zu. Der promovierte Jurist Tilman Tarach geht in seinem Buch "Der ewige Sündenbock" diesem Eifer der geräuschvollen Abrechnung mit den Juden und Israel nach. Tarach zeigt und benennt die antisemitischen Stereotype, Lügen und Verschwörungstheorien, die zu dieser einseitig motivierten Wertzuweisung im Nahostkonflikt führen.

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Ein Stück vom Meer

Aliza Olmert. Bei dem Namen denkt man zuerst an die Frau des amtierenden israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert. Viel zu kurz kommt, dass Aliza Olmert in Israel auch eine anerkannte Schriftstellerin ist. Der Aufbau Verlag hat mit „Ein Stück vom Meer“ ihr Debüt in deutscher Sprache herausgebracht. Ein autobiografischer Roman über eine entwurzelte Familie auf der Suche nach Halt und einem Neubeginn im Israel der Nachkriegszeit.

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Die Schwester

Wer ist diese Schwester, die schuld sein soll. Schuld an einem verantwortungslosen Umgang mit dem geistigen Nachlass ihres berühmten Bruders. Die Biografin Kerstin Decker geht in „Die Schwester. Das Leben der Elisabeth Förster-Nietzsche“ dieser vermeintlichen Schuldspur nach.

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Der arme Swoboda

Der Autor kommt 1901 in Budapest zur Welt. Im Alter von 18 Jahren flieht Székely vor dem Horthy-Regime nach Berlin. Als Drehbuchautor schreibt er für die damaligen Stummfilmstars wie Willy Fritsch und Marlene Dietrich. Auf Bitten von Ernst Lubitsch geht er 1934 nach Hollywood. Mexiko wird während der McCarthy-Ära sein Exil. Das Angebot der DEFA lässt ihn 1957 nach Berlin zurückkehren, wo er 1958 schwer krank stirbt.

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Japan Inc.

Was Gott in sieben Tagen geschaffen hat, kann die organisierte Kriminalität in sieben Tagen wieder zerstören.

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In Boston

Greenans in Boston spielender Kultklassiker von 1968 ist die tragikkomische Geschichte über einen auf der Klaviatur des Irrsinns spielenden psychopatischen Künstlers. Alfred Omega malt in der handwerklichen Tradition des 15. und 16. Jahrhunderts. Obwohl er begnadet wie Leonardo da Vinci ist, gelingt ihm nicht der künstlerische Durchbruch. Zwischen Malen und Hoffen träumt er sich in fremde Wirklichkeiten. "... und meine Bank im öffentlichen Park ist zu einem fliegenden Teppich geworden...; ich küsse eine Frau in Peru, fische im Bottmischen Meerbusen, bete in Katmandu...“

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Ich bin dann mal weg

Seit mehr als 1000 Jahren begeben sich Menschen auf den mittelalterlichen Jakobsweg. Sie pilgern durch das „alte“ Spanien bis nach Santiago de Compostela, bis zur Grabstätte des Apostels Jakobus.

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Ich weiß nicht mehr die Nacht

Schauplatz der Handlung ist eine deutsche Kleinstadt mit all ihrem kleinbürgerlichen Mief. Das Leben verläuft hier ohne Besonderheiten. Auch das Leben von dem jungen Stefanos. Am Tag turnt er an den Ringen und nachts jobbt er in einer Cocktailbar als Barkeeper. Seine kühle und verschlossene Art lässt ihn unnahbar und überheblich wirken. Doch tief in ihm ist eine feinfühlige Sehnsucht und Einsamkeit, die er in den Gedichten des griechischen Lyrikers Elytis wieder findet. Laut liest er die Verse „Ich weiß nicht mehr die Nacht...“ dem Fluß vor und träumt vom Ausbruch aus der städtischen Enge.

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Geschichte der Freundschaft

Ein Badeort an der Küste Algeriens. Die Stammgäste sind diesen Sommer ausgeblieben. Nichts pulsiert mehr, kein Nachtleben in Bars, keine Unterhaltung. Der Hobbymaler und Pathologe Matthias hat sich für den Sommer hier einquartiert. Doch statt der malerischen Szenen findet er zwischen den weißen Sandstränden und der Hitze nichts weiter vor als heruntergekommene trostlose Viertel, schäbige verdreckte Hotels und gegenüber Fremden feindlich gestimmte Bewohner.

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Lucy im Himmel

Bei Lucy im Himmel muss man unweigerlich an den Beatles Song „Lucy in the sky“ denken. So schrill und vielfarbig der Song ist, so schrill und vielfarbig ist auch das Buchcover, so schrill, ja, geradezu vertrackt und vielfarbig ist auch das Land, in dem der Roman spielt. Israel, der Schauplatz dieses erfrischenden literarischen Kleinods. Die Autorin trifft ohne einen politischen Anstrich zu setzen, den Ton von Lessings Nathan der Weise und lässt die arabischen, christlichen und jüdischen Bewohner aneinander rücken.

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Novemberpogrom 1938

Es gibt Völker, religiöse Gruppen, schlicht Menschen, die über Jahrhunderte immer wieder verfolgt werden. So die Juden. Der moderne Antisemitismus des 20. Jahrhunderts zeigt sich schließlich von seiner erbarmungslosesten Seite.

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Alles was war

Nicht jeder kennt die großen Fußballstars wie den ungarischen Fußballer István Sztani der Frankfurter Eintracht der 1950er Jahre persönlich. Er schon. Der Junge. Ein ganz normales Kind der Nachkriegszeit. Bis auf eins. Er ist Jude und das ist kein Selbstverständnis.

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Allein unter Juden

Mal Deutscher, mal Jude, mal Araber. Auf dieser Reise gibt es keine Normalität, außer wenn er unter seinen Katzen ist. Tuvia Tenenbom, der Zeitkolumnist, der studierte Intellektuelle, der in Jerusalem als Sohn eines Rabbiners geborene und später in die USA ausgewanderte Mitbegründer des Jewish Theatre in New York, nimmt uns mit auf seine unglaubliche Reise durch ein Land, das gerade mal so groß ist wie Hessen. Bissig und überaus witzig ist diese 55 Stationen dauernde Reise durch Israel, die er mit guter Laune beginnt und traurig und deprimiert beendet.

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Alabama Song

Dies ist die Geschichte von Zelda Sayr Fitzgerald, der flippigen femme fatale aus Alabama, der Tochter eines Richters und der Frau des großen amerikanischen Schriftstellers F. Scott Fitzgerald.

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Am Ende eines Sommers

Isabel Ashdown erzählt in Am Ende eines Sommers eine Familiengeschichte so mitreißend und authentisch, dass sie zu einem leidenschaftlich spürbaren Leseerlebnis wird. Es sind die großen Gefühle aber auch die ganz kleinen, die Ashdowns Text knistern lassen und trotz der Tragik ab und an zum Lachen verleiten.

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Berauscht

Gomersal bei Leeds in Nordengland. Geburtsstadt des Autors John Barlow und Schauplatz seines Romans „Berauscht“.

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Das Wunder von Treviso

In diesem Dorf ist es stiller geworden. Die Jungen sind vor der Arbeitslosigkeit geflohen und haben die Alten zurückgelassen. Das dörfliche Leben verstummt allmählich. Die einzige Abwechslung bietet die Trattoria, Vitos Supermarkt, der Friseur Luigi, die Vinotheka mit ihrem billigen spanischen Rioja und die Messe von Don Antonio sowie das Palavern abends am dörflichen Brunnen.

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Das Phantom der Oper

Er lieferte das Muster und den Ansporn für eines der wohl berühmtesten, von dem britischen Komponisten Andrew Lloyd Webber komponierten, Musicals aller Zeiten. Der Roman des französischen Autors Gaston Leroux „Das Phantom der Oper“.

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Chez Max

Wir schreiben das Jahr 2064. Die neue globale Gesellschaftsordnung, die sich nach 2001 herausgebildet hat, lässt die USA in die Bedeutungslosigkeit fallen und schirmt Europa durch einen Zaun vom Rest der Welt ab. In allen europäischen Hauptstädten sindAshcroftüberwachungszentralen eingerichtet, deren primäre Aufgabe die Verbrechensbekämpfung und die Abwehr terroristisch-islamischer Übergriffe ist.

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Ausgebrannt

Die Wahrheit macht Angst. Ist es Paranoia oder Hysterie sich eine Zeit vorzustellen, in der es kein Erdöl mehr gibt. In der unser Weltwirtschaftssystem und unser Sozialgefüge kollabieren. In der eine gewaltsame und unberechenbare Lawine von geschossartigen Veränderungen über den Menschen hereinbricht.

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Aufstand der Fischer

Eine wilde zerklüftete Küste einst in der Bretagne, irgendein Ort auf der Insel St. Barbara. Die Menschen, die sich hier angesiedelt haben, leben vom Fischfang. Sie sind arm und von der Gnade des hiesigen Reeders Bredel abhängig.

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Die Vogelwelt von Auschwitz

„Um Böses zu tun, muss der Mensch es zu allererst als Gutes begreifen.“ Mit diesem Zitat des russischen Schriftstellers Alexander Solschenizyn leitet Arno Surminski seine Novelle „Die Vogelwelt von Auschwitz“ ein.

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Das Glück hat mich umarmt

Es ist dieser erdrückende Panzer des Schweigens, unter dem sich unausgesprochene Vermutungen, Ängste, gefangene Emotionen, Erwartungen und eine tiefe Traurigkeit verbergen.

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Die Globalisierung des Nichts

Weltweit gibt es einen zunehmenden politischen, wirtschaftlichen, technischen und kulturellen Austausch. Ob Produkte, Dienstleistungen, Menschen oder Kapital, die weltweiten Verflechtungen werden immer intensiver. Mit dem Begriff "Globalisierung" wird in Veröffentlichungen und wissenschaftlichem Diskurs versucht, nicht nur die wirtschaftliche sondern auch die politische, soziale und insbesondere kulturelle Veränderung zu beschreiben.

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Sie prägten unsere Welt

Ob auf dem Feld der Kultur, der Politik, der Entwicklung, der Wirtschaft oder des Sozialen. Überall finden wir Menschen, deren Leben nicht geräuschlos ist. Es sind Menschen mit einem besonderen Profil, Menschen mit besonderer Stärke oder von besonderem Rang, die sich in jeder Epoche hervortun.

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Die geheimnisvollsten Stätten

Plagt Sie das Fernweh und die Sehnsucht und Neugier auf eine andere Welt? Und wissen Sie nicht, wie Sie Ihre Reisepläne in die Tat umsetzen können? Dann lassen Sie sich doch einfach mit Reader’s Digest zu den „geheimnisvollsten Stätten von Mensch und Natur“ bringen und erkunden Sie grandiose Naturwunder neben von Menschenhand geschaffener Wunder in Afrika, Europa, Asien, Ozeanien und Amerika.

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Camorrista

Auf den Straßen klebt Blut. Es muss nur das Wort Camorra fallen und schon weiß jeder bescheid. Denn dem Diktat der Mafia entgeht keiner. Auch nicht in Giampaolo Simi’s Roman Camorrista.

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Blut und Spiele

Hatte sich der Leser von "Noch eine Nacht" aufgrund der grauenvollen Ereignisse in Bosque vielleicht vorgenommen, sich von dem kleinen beschaulichen Ort in der Nähe von Buenos Aires fernzuhalten, so führt der neue Roman "Blut und Spiele" des argentinischen Autors Antonio Dal Masetto den Leser wieder in das trügerische Provinzdorf.

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Bis zum bitteren Ende

Manchmal sind es gerade die merkwürdigen Zufälle, die Menschen aus ihrem unspektakulären Alltagsleben in einen ungewollten Strudel voller Stress reißen.

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