Antwort auf die US-Supreme-Court Entscheidung zum Recht auf Schwangerschaftsabbruch - secrète du manifeste des 343 - la liberté de disposer de son corps

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Maya

Ist Freiheit im 21. Jahrhundert wirklich ein unumschränktes Menschenrecht? Angesichts der Ausweitung des Menschenhandels gewinnt die Frage zunehmend an Bedeutung. Der moderne Sklavenhandel, der sich insbesondere im Kinderhandel hervortut, ist für die kriminellen Banden neben dem Drogen- und Waffengeschäft äußerst gewinnbringend. So geht UNICEF davon aus, dass durch die Vermarktung der Kinder zu Prostitutions- und Pornographiezwecken jährlich ca. 6 Milliarden Euro erzielt werden. UNICEF schätzt, dass sich weltweit zwischen 3 bis 4 Millionen Kinder prostituieren. Konzentrationspunkte sind Süd- und Westafrika, Brasilien, die Karibik, der asiatische Raum und hier insbesondere der indische Subkontinent.

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Durch den Schnee, Erzählungen aus Kolyma I

„Viele menschliche Tode habe ich im Norden gesehen – wohl zu viele, sogar für einen einzigen Menschen...“. Der Beginn des ersten Satzes einer Erzählung von Warlam Schalamow in „Durch den Schnee, Erzählungen aus Kolyma I“. Wegen konterrevolutionärer Aktivitäten macht ihn das stalinistische Unterdrückungssystem zum politischen Gefangenen und schließlich zum Gulag Häftling.

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Heimat los! Aus dem Leben eines jüdischen Emigranten

Ein jüdischer Emigrant erzählt und zwar mit ganz viel Leidenschaft und echt starkem Humor. Tiefgründig und mit witzigen Pointen schärft er den Blick für das Leben der deutschen Juden in den 30er Jahren, für die erzwungene Emigration nach Palästina und für das heutige Israel.

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Nacht

Der 1926 in Leipzig geborene Edgar Hilsenrath lebt seit 1975 in Berlin. Nach Hitlers Machtergreifung und der einsetzenden Judenverfolgung flieht er mit seiner Mutter und seinem Bruder 1938 zu den Großeltern in die Bukowina nach Rumänien. 1941 wird die Familie in das jüdische Ghetto der ukrainischen, vom Krieg zerstörten Stadt Moghilev- Podelsk am Dnjestr deportiert. Die Familie überlebt und wird 1944 von den Sowjets befreit. Der Autor geht zunächst nach Palästina. Ab 1951 lebt er - bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland - in den USA. Dort schreibt er über ein Jahrzehnt an seinem Romandebüt "Nacht".

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Nein zu Rassismus

Die Journalistin Valentina Giannella wollte eigentlich ihrem 13 Jahre alten Sohn erklären, was Rassismus ist. Herausgekommen ist das thematisch sehr ambitionierte Buch Nein zu Rassismus. Ein Buch, das aufgrund seiner Gestaltung vor allem die jugendliche Zielgruppe anspricht.

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Rassismus als flexible symbolische Ressource

"Die Würde des Menschen ist unantastbar". So sagt es der Artikel 1, Abs. 1 unseres Grundgesetztes. Rassismus ist eine schwere Verletzung dieses unveräußerlichen Rechts. Wie verhält es sich nun aber heute mit dem Rassismus in Deutschland? Er hat sich seit der Rassismusdebatte nach 1945 gewandelt und er ist erfolgreich. Politische Themen wie Asylrecht, Migranten, die Zunahme von rechter Gewalt mit der Wiedervereinigung machen den Erfolg des Rassismus deutlich.

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1000 Fragen an die Wissenschaft

„1000 Fragen an die Wissenschaft“ gibt nicht nur Antworten auf den aktuellen Stand von Wissenschaft, Technik und Forschung, sondern lüftet auch die Geheimnisse der Selbstverständlichkeiten unseres Alltags. Warum leuchtet die Sonne? Warum fällt eigentlich ein Brot immer auf die Butterseite? Und warum krümeln Kekse?

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Rätsel, Fakten, Phänomene

Das Gesicht der Natur ist ein Mysterium. Immer wieder machen sich Forscher daran, Licht in dieses Dunkel zu bringen. Doch manches Geheimnis bleibt unerforscht und ist kaum mit wissenschaftlicher Logik zu erklären. Eine knifflige Angelegenheit, der Reader's Digest in seinem Bildband „Rätsel, Fakten, Phänomene, 200 Naturwundern auf der Spur“ ist.

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Leo Baeck

Der Berliner Rabbiner Leo Baeck ist nicht der erste jüdische Religionsgelehrte, aber dieser Mann reiht sich ein in die führenden Neudenker der jüdischen Religion wie Moses Maimonides und Moses Mendelssohn.

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Der Glaube an eine "jüdische Weltverschwörung"

Am 26.06.2012, den weltweiten Tag gegen den Missbrauch von Drogen, hat der iranische Vizepräsident Mohammad RezaRahimi einen Schuldigen für die globale Ausbreitung der Drogen ausgemacht. Die "Zionisten", die damit ihrem Ziel, die Vernichtung der Nicht- Juden, näher kommen. Als Beleg führt Rahimi an, unter den Zionisten keinen Drogensüchtigen zu finden.

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Die Angst vor dem Frieden

Seit es den Staat Israel gibt, gibt es den Nahostkonflikt. In über 60 Jahren ist man trotz vieler kleiner und bisweilen groß erscheinender Friedensschritte kein Stück weitergekommen. Warum ist dieser Schritt Richtung Frieden aber so schwer?

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Die ersten Israelis

Sechs Jahrzehnte nach der Proklamation des Staates Israel am 14. Mai 1948 begibt sich der Historiker Tom Segev mit seinem Werk „Die ersten Israelis“ auf die Spuren dieser ersten jüdischen Pioniere. Die Einblicke in die Archive und in das Tagebuch von David Ben- Gurion ermöglichen Tom Segev einen vielschichtigen weniger schimmernden entmythisierten Blick in die Vergangenheit.

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Beidseits von Auschwitz

„Die Vergangenheit ist nicht tot, sie ist noch nicht einmal vergangen“. Mit diesem Zitat von William Faulkner leitet Thomas Nowotny seine biografische Spurensuche ein. Er ist einer von den dreißig Autoren, die sich in „Beidseits von Auschwitz. Identitäten in Deutschland nach 1945“ auf die Suche nach sich selbst begeben und dabei tief in das Familiengedächtnis eintauchen.

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Die "Ereignismeldungen UdSSR" 1941

Massenmord der Tötungskommandos als "Geheime Reichssache!". “Die ‚Ereignismeldungen UdSSR‘ 1941“ sind elementare historische Zeitzeugen der brutalsten Unmenschlichkeit der nationalsozialistischen Verbrecher während des expansiven Vernichtungsfeldzuges in Osteuropa.

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Als Hitler unser Nachbar war. Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus

Wenn ein Junge in die biblische Geschichte eintaucht und sich vorstellt, David zu sein, um seinen Nachbarn mit der Steinschleuder zu töten, dann könnten wir glauben, der Nachbar heißt Goliath. Aber es ist nicht ein Krieg wie zwischen den Israeliten und den Philistern, den der kindliche Augenzeuge Edgar Feuchtwanger in der Rückblende seines Lebens erzählt. Es ist der Schrecken des grausamen Naziterrors, der die glücklichen Kindheitstage in München hinwegfegt. Besetzt mit einem Bild, dem Bild seines Nachbarn Adolf Hitler.

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Céline

Ein philosophischer Wortdschungel mit einer obskuren Aussage: Antisemitismus als Medizin gegen die Angst. Céline, ein antisemitischer Lump oder ein ausgezeichneter Schriftsteller?

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Terranova

"Seliger fährt nicht wie sonst zur Arbeit." So beginnt eine von Michael Krupps Kurzgeschichten, die so manche Überraschungen bereithalten. Es sind ganz gewöhnliche Leute die Seligers, Baums, Ockenfelds und Uday Sasmals, die aus ihrer Alltagsroutine geplant und ungeplant ausbrechen. Es ist das Ungewöhnliche und die Zuspitzung der Alltäglichkeiten, was den Leser neugierig auf mehr macht.

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Trans

Brutal und ohne Scham beschreibt Pavel Hak in seinem Roman Trans die elende Wirklichkeit von Menschen auf der Flucht.

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Letztes Schweigen

Nach "Letzte Haut" nun "Letztes Schweigen". Der neue Roman von Volker Harry Altwasser taucht ab in die zweite deutsche Diktatur, die DDR. Es die Geschichte einer Kindheit, die Geschichte eines Jungen, der ohne Vater aufwächst. Eine Geschichte vom Erwachsenwerden, aber auch eine Geschichte von Wandlungen, von Aufbrüchen, Hoffnungen, Ängsten, von Träumen und Rastlosigkeit.

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Mohammad, der Prophet

Kaum ein Tag, an dem Al-Qaida die Welt nicht mit ihrem Terror überrollt. Die Krieger fast ausschließlich Islamisten und Muslime, deren Kampf gegen die Ungläubigen, gegen den Westen gerichtet ist. Ein Kampf, der mit Hilfe des Korans geführt wird. Die Koransuren als Aufforderung oder Alibi für Terror? „Man kann den Koran nicht begreifen, wenn man Mohammad nicht begreift.“ sagt Zayd ibn Salith in Kader Abdolahs Roman „Mohammad, der Prophet“.

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Schatten über dem Hudson

Isaac Bashevis Singer wurde 1904 in der Nähe von Warschau als Sohn eines Rabbiners geboren. Seit 1935 lebte er in den USA, wo er 1991 stirbt. 1978 erhielt er den Literaturnobelpreis. Ein Thema, das all seine Werke durchzieht, ist das Ostjudentum und das jüdische Exilleben nach dem Holocaust.

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Zone

Mathias Énards Roman Zone ist wie ein Vulkan, der eine apokalyptische Gewaltlava ausspeit. Ein schwindelerregender Kriegsstrom, der sich durch die gesamte Geschichte der Menschheit zieht, der alles Leben vernichtend mit sich reißt.

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Spiegelungen

Es sind die Gesichter ihres Lebens, die Anne Dorn in ihrem Roman Spiegelungen vereint. Sechs Gesichter, sechs unterschiedliche weibliche Protagonisten als Zeugnis eines Lebens.

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Lass den Teufel tanzen

Bei dem Gedanken an den in Süditalien liegenden Landstrich Salento bleibt man an der Geschichte des befreienden Tanzes Taranta hängen. Teresa De Sio greift in ihrem Roman Lass den Teufel tanzen dieses alte apulische Ritual auf und verbindet es mit der tragischen Geschichte des Mädchens Archina.

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Letzte Haut

Der Autor Volker Harry Altwasser wagt sich mit seinem historischen Roman „Letzte Haut“ an ein äußerst sensibles Thema heran, den Holocaust. Als Vorlage für seine Erzählung nutzt Altwasser einen Teil der Lebensgeschichte des ehemaligen SS-Richters und Obersturmbannführers Dr. Georg Konrad Morgen, aus dem in „Letzte Haut“ Dr. Kurt Schmelz wird.

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ROSA GOTT, WIR LOBEN DICH

Ein pubertierendes junges Mädchen in den 80er Jahren zwischen christlicher Strenge des Elternhauses und "Dancing Queen". Das ist die Geschichte von Marie, erzählt von Ruth Johanna Benrath in ihrem neuen Roman „ROSA GOTT, WIR LOBEN DICH“.

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Leb wohl, Shanghai

Shanghai, das Tor zur Welt. Bis August 1939 das letzte offene Tor für tausende von Juden auf der Flucht vor den Nazis. Angel Wagenstein schildert in seinem Buch Leb wohl, Shanghai die langen Schatten dieses Dorados am ostchinesischen Meer.

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Mr Moonbloom

Es ist nicht irgendeine Stadt, in der Wallant seinen Protagonisten Norman Moonbloom treppauf und treppab gehen lässt. Es ist die Stadt des Erfolgs und Glamours. Es ist New York.

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Nada

Gleich ihr erster Roman war ein Erfolg. Für Nada erhielt die spanische Schriftstellerin Carmen Laforet die wichtigste literarische Auszeichnung in Spanien, den Nadal-Preis. Laforet wurde in Barcelona geboren. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie auf den Kanarischen Inseln. Wie ihre Protagonistin kehrt sie nach Barcelona zurück und geht später nach Madrid.

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Letzte Fischer

Volker Harry Altwasser ist kein Hochseefischer, aber er schildert die Hochseefischerei so emotional und greifbar nah, als ob er selbst einer wäre. Und wie die Hochsee, die mal ruhig und mal aufwühlend ist, so ist es auch seine Erzählung über die letzten Hochseefischer.

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Paris, New York und zurück. Politische Lehrjahre eines Verlegers

André Schiffrin erzählt seinen durch die Politik stark beeinflussten Lebensweg zwischen Paris und New York. Er wird 1935 als Sohn eines erfolgreichen Verlegers russisch-jüdischer Abstammung in Paris geboren. Sein Vater Jacques Schiffrin ist durch seine Sammlung „La Pléiade“ sehr bekannt und arbeitet beim angesehenen Verlag Gallimard.

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Joseph Roth

Er war der Primus unter den Journalisten der Weimarer Republik, ein exzellenter Feuilletonist und Schriftsteller. Wilhelm von Sternburg erinnert mit seiner Biographie Joseph Roth an den großen heimatlosen schreibenden Exilanten und Bohème, der mit nur 44 Jahren im französischen Exil im Mai 1939 an seiner Trunksucht starb.

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Stretch

„Stretch“ ist Günter Nitsch, der hier so charmant, humorvoll und unterhaltsam über das Erwachsenwerden erzählt. Ein Erwachsenwerden, was nicht immer leicht ist. Was eingehüllt ist in Ängste, in den rätselhaften Karneval, in die erste große Liebe und die erste Trunkenheit, in die Neugierde auf neue Freundschaften und andere Orte, in die deutsche Vergangenheit, in die Geborgenheit und Zuversicht der Mutter, in die Konflikte mit dem Vater und der unbestritten großen Sehnsucht nach Amerika. Für diesen jugendlichen Ostflüchtling mit mangelnder Schulbildung bleibt keine Zeit im Nachkriegsdeutschland, für diesen Jungen bleibt nur der Aufbruch.

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Landungen

Ende des 19. Jahrhunderts brechen viele Deutsche ihre Zelte in der Heimat ab und wandern nach Südamerika aus. So auch die Soltaus, die Michael Ebmeyer in seinem Roman Landungen über drei Generationen begleitet.

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Moskauer Orgasmus

Respekt. Wieder gelingt es dem Dittrich Verlag mit dem 3. Band der Edgar Hilsenrath Werkausgabe Gefühlsausbrüche beim Leser auszulösen.

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Madame Hemingway

Reden wir über Ernest Hemingway, so fällt uns der Nobelpreis für Literatur ein, der Großwildjäger, der begeisterte Stierkampfanhänger, der Frauenheld, der trinkfeste Macho. Paula McLain erzählt in ihrem Roman „Madame Hemingway“ keine von diesen Geschichten. Sie porträtiert seine Pariser Frau und zeigt durch ihre Augen eine ganz andere, eine unbekannte Seite dieses Schriftstellergiganten.

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Klippen

„Hier ist die Nacht tief und schwarz wie die Welt“. Gleich mit diesem ersten Satz macht der französische Autor Olivier Adam in seinem Roman „Klippen“ auf die Gefühlswelt seines Ich-Erzählers aufmerksam.

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Joseph Süß Oppenheimer, genannt "Jud Süß"

Die historische Figur Joseph Süß Oppenheimer ist bis heute nicht in Vergessenheit geraten. Entsprechend dem politischen und gesellschaftlichen Zeitgeist haben Kulturschaffende aus allen Sparten die Geschichte des Jud Süß für sich interpretiert. Die unterschiedlichen Deutungen und Missbräuche von Wahrheiten zeichnet der Historiker und Germanist Jörg Koch in seiner Dokumentation Joseph Süß Oppenheimer, genannt „Jud Süß“ sehr anschaulich nach. Dabei liefert er ein historisches Zeugnis, das vom jüdischen Sündenbock bis zum Opfer politischer Machtintrigen reicht.

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Kleiner Mann von hinten

In Richard Morgièves Roman „Kleiner Mann von Hinten“ erzählt ein Sohn über den Zauber der Liebe seiner Eltern, die 1942 mitten im Krieg in Südfrankreich beginnt.

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Nach dir, Max

Leena Parkkinens Debütroman Nach dir, Max gehört in das Regal mit dem Verweis ERSTKLASSIG. Die Autorin zieht den Leser ins Vertrauen, in dem sie Isaak die Geschichte erzählen lässt. Die Kunst des Dialogs und der Rückblende beherrscht sie gekonnt. Es ist die Leidenschaft, es sind die zarten Erzähltöne und die malerischen Wortbilder, die beim Lesen begeistern.

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