Acht helle Nächte

André Aciman

Eine Lovestory über das Glück und die Schwierigkeit des Verliebtseins, die André Aciman zunächst in seicht dahinplätschernden Worten gefangen hält. Ganz plötzlich öffnet er die Wortschleusen und der Leser - der staunt und liest begierig weiter. Der weiß, ja, so ist verliebt sein.

New York, Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Ein junger Mann und eine junge Frau. Ihnen fehlt es an nichts, außer - an der Liebe. Ihre Wege kreuzen sich, doch bevor ihre Liebe eigentlich so richtig beginnt, scheint sie schon wieder verloren.

Auf einer Weihnachtsparty lernen sie sich zufällig kennen. “Ich bin Clara“. Diese drei Worte bringen den bisherigen einsamen Alltag des 28 Jahre alten Ich-Erzählers völlig durcheinander. Er ist verliebt. Verliebt in diese unberechenbare so voller Widersprüche steckende Clara, verliebt in ihre freche originelle Art, verliebt in diese starke und empfindsame Clara. Gefühle, von denen er bislang noch nichts ahnte, werden plötzlich in ihm wach. Von jetzt an spürt er, dass sie seelenverwandt sind, dass er schon immer auf der Suche nach ihr war. Könnte da mehr wie nur Freundschaft sein? Könnte er seine Einsamkeit mit ihr durchbrechen? Doch was wäre, wenn er sie tatsächlich gefunden hat und was wäre, wenn er sie wieder verliert? Lieber will er nur von ihrer Liebe träumen. Ihr mehr zufälliges Treffen beim Eric Rohmer-Festival genießen beide, sie können gemeinsam lachen, sie können gemeinsam spinnen und glücklich sein. Und der verliebte Ich-Erzähler? Er versucht herauszufinden, was Clara will. Er will und kann nicht glauben, dass er für sie das große Glück ist. Liebt sie ihn wirklich? Ist er nur ein Freizeitvertreib? Ist er nur einer von ihren vielen Freunden? Frustriert und voller