Wie liebe ich es durchs Watt zu gehen, nur der Wind ist zu verstehen
auf einer Sandbank sitzen lass dich wärmen von der Sonne spür die Bewegung des Wassers im Priel die Füße im Schlick versinken schmeck die salzigen Lippen schließ die Augen, atme den Geruch des Tangs still, wie es knistert, wie es blubbert da eine Muschel, dort ein Krebs da ein Ringelwurm, dort eine Wattschnecke ganz ruhig eine Strandkrabbe eine Möwe schreit ein Seehund hebt den Kopf ein Containerschiff am Horizont nur noch kurz ist er sichtbar, der Meeresgrund
Wie liebe ich es durchs Watt zu gehen, nur der Wind ist zu verstehen
© Soraya Levin
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